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Kommende Termine in Strafsachen ab dem 17.12.2018


Terminvorschau für die Presse

für den Zeitraum 17. bis 20.12.2018

(Angaben ohne Gewähr)

Öffentliche Sitzungen der Strafgerichte und
der Schöffen- und Jugendgerichte

18.12.2018, 11.00 Uhr,

Saal 131

Vor der Strafrichterin geht es um eine Anklage wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung. Der zur Tatzeit 23 Jahre alte Angeklagte soll im April 2018 durch überhöhte Geschwindigkeit einen Unfall mit seinem Fahrzeug verursacht haben. Er soll zunächst einen Baum touchiert und anschließend gegen einen zweiten Baum gefahren sein. Durch den Anstoß mit dem zweiten Baum soll das Fahrzeug ins Schleudern geraten und über die Fahrbahn geschleudert worden und sodann mit der Beifahrerseite gegen einen weiteren Baum geraten sein. Bei dem Aufprall soll der Beifahrer im Fahrzeug des Angeklagten ums Leben gekommen sein.

20.12.2018, 9.00 Uhr,

Saal 138

Verhandelt wird eine Anklage wegen Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Der jetzt 45-jährige Angeklagte soll im Februar 2017 bei Eis und Schnee in einer 80-km/h-Zone mit ca. 130 km/h unterwegs gewesen sein, obwohl er nicht die erforderliche Fahrerlaubnis hatte. Der Aufforderung eines zivilen Funkstreifenwagens zum Anhalten soll er nicht nachgekommen sein, sondern seine Geschwindigkeit weiter erhöht haben. Schließlich soll er in Steinfeld aufgrund schlechter Straßenverhältnisse und überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und gegen eine Mauer geprallt sein. Um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 1.400 € soll er sich nicht gekümmert, sondern seine Fahrt fortgesetzt haben.

20.12.2018, 11.00 Uhr,

Saal 138

Es geht um eine Anklage wegen Verdachts des versuchten Betruges in 2 Fällen in Vechta und der uneidlichen Falschaussage in einem Fall. Die beiden Angeklagten, eine 29 Jahre alte Frau und ein 39 Jahre alter Mann, sollen im Jahr 2017 gemeinschaftlich mit einer weiteren Person den Entschluss gefasst haben, gegenüber einer Haftpflichtversicherung einen Verkehrsunfall-Schaden geltend zu machen, den es gar nicht gegeben haben soll. Den angeblichen Schaden sollen sie mit Hilfe einer gutgläubigen Anwaltskanzlei geltend gemacht und ein angebliches Schuldanerkenntnis des Unfallverursachers vorgelegt haben. Nachdem die in Anspruch genommene Versicherung den angeblichen Schadensbetrag in Höhe von rund 7.160 € nicht zahlte, sollen die Angeklagten Klage beim Landgericht Oldenburg eingereicht haben, um dort zu erreichen, dass der angebliche Schaden ersetzt würde. Die Klage wurde nach Durchführung einer Beweisaufnahme abgewiesen. Im Rahmen der Beweisaufnahme soll der männliche Angeklagte bewusst falsch über den angeblichen Unfallhergang ausgesagt haben.

Bitte beachten Sie:

Sitzungen können aus vielfältigen Gründen kurzfristig ausfallen!

Kontakt:
Pressesprecherin des Amtsgerichts
Mechthild Beckermann


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