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Kommende Termine in Strafsachen ab dem 18.11.2019


Terminvorschau für die Presse

für den Zeitraum 18.11. bis 22.11.2019

(Angaben ohne Gewähr)


Öffentliche Sitzungen der Strafgerichte und
der Schöffen- und Jugendgerichte

20.11.2019, 08:30 Uhr

Saal 138


Das Jugendschöffengericht verhandelt eine Anklage wegen Verdachts der gemeinschaftlichen räuberischen Erpressung. Die drei Angeklagten, der jetzt 18-jährige M.H., der jetzt 20-jährige B. H. und der 14-jährige N.M. sollen am 10. März 2019 ein Süßwarengeschäft in Dinklage überfallen haben. Zuvor sollen die Angeklagten M.H. und N.M. gemeinsam einen Tatplan entwickelt und der Angeklagte N.M. soll eine Softair-Pistole, einen Schlauchschal zum Vermummen sowie einen Rucksack zum Abtransport der Beute besorgt haben. Entsprechend eines gemeinsam gefassten Tatplanes sollen alle drei Angeklagten sich zum Geschäft der Zeugin R. begeben haben. Um sein Gesicht zu verhüllen, soll der Angeklagte M.H. eine Kapuze über den Kopf bis zu den Augen und den Schlauchschal über sein Gesicht gezogen und das Geschäft mit der ungeladenen Softair-Pistole und dem Rucksack betreten haben. Währenddessen sollen die beiden anderen Angeklagten den Tatort gesichert haben. Sodann soll der Angeklagte M.H., wie abgesprochen, die Waffe auf die Zeugin R. gerichtet und sie zur Herausgabe von Bargeld und Zigaretten aufgefordert haben. Unter dem Eindruck der Bedrohung soll die Zeugin 60 € oder 70 € in den Rucksack geworfen haben. Bevor sie die Zigaretten in den Rucksack geben konnte, soll der Angeklagte M.H. das Geschäft verlassen haben. Das erbeutete Geld sollen sich die Angeklagten M.H. und N.M. geteilt haben.

21.11.2019, 10:00 Uhr

Saal 131

Vor der Strafrichterin muss sich eine 27-jährige Angeklagte wegen Betruges in zwei Fällen verantworten. In der Absicht, sich durch Scheinverkäufe über eBay Kleinanzeigen ihre Spielsucht zu finanzieren, soll die Angeklagte zwei Smartphones zum Verkauf angeboten und hierüber Kaufverträge abgeschlossen haben. Auch nach Überweisung der vereinbarten Kaufpreise soll sie die jeweils versprochenen Geräte vom Typ Samsung Galaxy S9 zum Preis von 350 € bzw. 260 € nicht geliefert haben, was sie von Anfang an beabsichtigt haben soll.

Bitte beachten Sie:

Sitzungen können aus vielfältigen Gründen kurzfristig ausfallen!

Kontakt:
Pressesprecher des Amtsgerichts
Dr. Ralph Seifert



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