Artikel-Informationen
erstellt am:
03.01.2026
Terminvorschau für die Presse
für den Zeitraum 05.01.2026 bis 16.01.2026
(Angaben ohne Gewähr)
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Öffentliche Sitzungen der Strafgerichte und der Schöffen- und Jugendgerichte |
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| 06.01.2026
09:00 Uhr, Saal B-138 |
Das Schöffengericht verhandelt eine Anklage wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zwischen Dezember 2020 und Mai 2022 in 31 Fällen an sogenannten „Rückerstattungs-Betrügereien“ maßgeblich beteiligt gewesen zu sein.
Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zum Teil selbst, zum Teil aber auch über andere Menschen aus seinem persönlichen Umfeld Bestellungen bei verschiedenen Online-Versandhändlern aufgegeben zu haben. Er soll dann die Kundendaten an sogenannte „Refund-Dienstleister“ weitergegeben haben, die Rücksendeetiketten erzeugten und diese nachträglich so manipulierten, dass die Sendung – zumeist leere Luftpolsterhüllen - nach Einlieferung der manipulierten Sendung an einer Packstation oder Postfiliale „verloren ging“ – obwohl die Einlieferung der Rücksendung bei dem Versandhändler bereits registriert war. Unter Berufung auf die angebliche Rücksendung sollen der Angeklagte sowie die von ihm angeworbenen weiteren Täter sodann Rückerstattungen beantragt und auch erhalten haben. Der Angeklagte soll für seine Tätigkeit Waren im Wert von etwa 25.000 € zu Unrecht behalten haben und Provisionen von den angeworbenen Tätern in Höhe von mehr als 10.000 € erhalten haben. |
| 07.01.2026
11:30 Uhr, Saal B-138 |
Der Strafrichter verhandelt eine Anklage wegen des Verdachts des Betrugs. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zwischen Januar 2021 und November 2022 in Fünf Fällen bei einem Online-Versandhändler jeweils Waren bestellt und deren Rücksendung vorgetäuscht zu haben, um neben der Ware noch die Rückerstattung des Geldes zu erhalten. Durch die Taten soll ein Schaden in Höhe von insgesamt 12.000 € entstanden sein. |
| 07.01.2026
13:30 Uhr, Saal B-138 |
Der Strafrichter verhandelt eine Anklage wegen des Verdachts des unbefugten Nachstellens. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zwischen August 2023 und November 2024 seiner ehemaligen Lebensgefährtin eine Vielzahl von Emails geschrieben zu haben. Außerdem soll er sich immer wieder in der Mittagspause neben sie in die Eisdiele gesetzt haben, ihr Nachrichten am Auto hinterlassen, ihr ein gemaltes Portrait in den Briefkasten gesteckt und auf die Motorhaube ihres Autos ein Herz gemalt haben. |
| 12.01.2026
09:00 Uhr, Saal B-138 |
Der Jugendrichter verhandelt drei Anklagen wegen des Verdachts des Exhibitionismus und des sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie des Besitzes und der Zugänglichmachung von Kinderpornografie. Dem Angeklagten unter anderem vorgeworfen, im Mai und im September 2024 in Lohne jeweils exhibitionistische Handlungen begangen zu haben. Außerdem soll der Angeklagte im April 2024 und im September 2024 in Lohne zum Teil noch Minderjährigen Videos oder Bilder von erigierten Penissen bzw. einem mastubierenden Mann gezeigt haben. |
Bitte beachten Sie:
Sitzungen können aus vielfältigen Gründen kurzfristig ausfallen!
Kontakt:
Pressesprecher des Amtsgerichts
Herr Vogt
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erstellt am:
03.01.2026